Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Fehler.

Fehler sind menschlich- ja.
Keine Frage.
Und am Anfang lässt sich auch mit ihnen leben.
Und dann kommt der Punkt, an dem du merkst, wie weite Kreises ein Fehler ziehen kann.

Und plötzlich dreht sich alles drum.
Du überlegst, woran es liegt.
Du überlegst, ob das wirklich deine Schuld ist.
Wenn du merkst, dass es so ist, überlegst du, wie dein Charakter ist.
Und du merkst, dass du dich viel zu selten damit befasst.

Und wenn du dann anfängst, dann beginnst du, dich zu ändern.
Es ist wie feilen am Charakter.
Du arbeitest an dir. Und dadurch ändert sich deine Sicht auf alles.

Und dann steht immer noch der Fehler im Raum, der nicht einfach so verschwindet.
Und du beginnst an ihm zu arbeiten, du versuchst die Konsequenzen zu tragen.
Du versuchst, es wieder gut zu machen, so gut es eben geht.

Samstag, 21. Februar 2015

Lottogewinn.

Jeder von uns kennt irgendjemand, der jeden Samstag darauf hofft, einen Sechser im Lotto zu haben, die Millionen zu gewinnen und sorgenfrei zu sein.
Ich bin kein Fan davon, weil ich nicht daran glaube, das Geld ernsthaft glücklich beziehungsweise wirklich sorgenfrei machen kann.
Für mich ist Geld vergänglich und wertlos.
Darum bin ich auch kein sonderlich großer Freund vom sparen, weil ich es idiotisch finde für etwas zu sparen, das ich gar nicht mehr erleben werde...
Naja darum sollte es eigentlich nicht gehen, vielmehr darum, dass die wirklichen Lotto gewinne nicht in Geld oder Materiellem messbar sind... für mich sind Lottogewinne Tage, die ich nutze.
Gestern war so ein Tag, ein FREItag :D
Und um eben diesen freien Tag nutzen zu können bin ich mit einer Freundin losgezogen, wir haben unseren ehemaligen (gemeinsamen) Arbeitsplatz besucht - ein Seniorenzentrum in dem wir im sozialem Dienst gearbeitet haben und auch wenn die süßen ömchen uns kaum noch erkannt haben, war es trotzdem schön, sie wieder zu sehen und über Geschichten von ihnen zu schmunzeln.
Außerdem konnte ich mir viel Zeit nehmen um mit besagter Freundin zu quatschen.
Außerdem haben wir noch eine andere Freundin getroffen, für die ich einfach da sein und der ich einfach zuhören konnte.
Zum Abschluss haben wir uns noch fifty Shades of Grey angesehen - kam mir ein bisschen vor wie twilight zwischenzeitlich, aber gut, alles in allem war es einer der schönsten Tage bisher in diesem Jahr und mein persönlicher Lottogewinn diese Woche:)

Samstag, 14. Februar 2015

manchmal begegnen sich zwei Seelen und verabreden sich stillschweigend für später...

...um ihren Menschen die Zeit zu lassen, die sie brauchen.

Weil wir Menschen manchmal nicht sehen, was wir brauchen.
Manchmal merken wir nicht, dass der Mensch gegenüber unser Mensch ist.
Manchmal fehlt uns das Gespür für den richtigen Menschen.

Und die Hoffnung die bleibt ist, dass unsere Seelen aufmerksamer sind und uns hinführen oder auch zurückführen, zu dem anderen.
Es ist die Hoffnung, vertane Chancen noch einmal zu bekommen und zu nutzen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Home is where the heart is.

Klingt sinnvoll. Ist irgendwie auch logisch.
Zu Hause kann nur da sein, wo du dich wohl fühlst, da wo dein Herz aufgeht.
Zu Hause ist Wärme. Und Liebe.
Zu Hause ist da, wo deine Familie ist. Da wo deine Freunde sind.
Zu Hause kann ganz ganz viel sein oder eben auch nur wenig.

Ich dachte immer, dass "zu Hause" nur einen Ort beschreibt.
Ich dachte immer, ich müsste mich für einen Ort, für ein zu Hause entscheiden.
Ich wusste nie, was das sein sollte.

Und plötzlich kommt die Erkenntnis, dass zu hause überall ist, wo ich gerne bin.
Überall da, wo die Menschen sind, die ich liebe.
Zu Hause ist für mich nicht ein Ort... zu Hause ist für mich vielmehr die Handvoll Menschen, die mein Leben besonders machen und natürlich meine Familie.
Zu Hause ist wahrscheinlich kein Ort.

Vielleicht ist zu Hause eine Art Zustand.
Zugehörigkeit. Liebe. Wärme. Vertrautheit.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Broken | Unbroken

"...aus Fehlern lernt man"

 -"Du lernst daraus, ich nicht..."

"Warum?"

-"Ich weiß nur, dass es ein Fehler war..."

 

Jetzt? Ernsthaft, jetzt?!
Nach dem Du der warst, der mich zurück in meine Mauern katapultiert hat?
Nach dem Du der warst, der mir bewiesen hat, dass ich mit meinem Bild über Menschen  richtig lag?
Jetzt weißt du, dass es ein Fehler war?
 
 
 
Danke für deine Erkenntnis, danke dass du mich daran teilhaben lässt.
Trotzdem kannst du kein zerbrochenes Glas wieder zusammenkleben, in der Hoffnung wieder daraus trinken zu können.
Du kannst nicht einfach alles rückgängig machen.
Du kannst nicht erst brechen und dann einsehen, dass es ein Fehler war.