...manchmal merkt man dann, dass man für sich alle anderen Wege ausschließt..
[Lied: Timo Hauer - Letzter Akkord]
Ich bin glücklich. Ich studiere, kann mir kein anderes Fach für mich vorstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich jetzt irgendwo anders wäre. Weil was sollte dieses "irgendwo anders" schon sein? Wie sollte es aussehen?
Ich kann es nicht, weil ich es nicht will.
Aber was wäre wenn...
Was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte?
Wäre ich damit auch glücklich?
Oder gibt es diesen "vorbestimmten" Plan, diesen Weg, der das pure Glück verspricht?
Vielleicht würde ich es gar nicht merken, das hieße jedoch, dass ich mir jetzt auch nicht sicher sein könnte, ob das hier mein Weg ist...
Ich glaube das nicht. Ich glaube an dieses große, "vorbestimmte".
Ich glaube, ich wäre abseits meines Plans niemals wirklich glücklich.
Irgendetwas würde mein Glück immer trüben.
Das heißt nicht, dass auf dem Weg alles nur einfach ist...
Dass ich 24 Stunden am Tag bis zum Ende meines Lebens auf dem Weg glücklich wäre... das wäre nicht Sinn und Zweck meines Lebens.
Aber ich glaube, dass ich auf diesem Weg, sollte er denn vorbestimmt sein, immer Antrieb hätte. Ich hätte eine Art Rückenwind.
Sei es durch Freunde, Familie oder gar Fremde, die mir immer wieder signalisieren würden "du bist noch auf dem Weg, du bist noch richtig"
Und darum brauche ich nicht lange darüber nachzudenken, ob ich mir alle anderen Wege verwehre... Früher oder später bin ich auf dem richtigen Weg und bis dahin schaue ich mir halt die Landschaft abseits des Weges an.