Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

Freitag, 29. April 2016

Ich war einmal Du und Du warst einmal ich...

ist nicht so wichtig, wo Du jetzt bist und wo Du schläfst und ob das ohne mich erlebbar ist, wenn Du dabei verdienterweise endlich glücklich bist!

Die Erinnerung an Dich- so verblasst sie auch sein mag- kommt in dieser Zeit so deutlich wieder. Im Rückblick sicherlich desillusioniert, aber dennoch eine Erinnerung an so unglaubliche Tage. An ein so unglaubliches Glück. 
Kein Gefühl mehr, keine Wut mehr, vielmehr fühlt es sich tatsächlich verarbeitet an. 
Und doch sehe ich Dich überall. In jeder Situation, in jeder noch so kleinen Ähnlichkeit. 

Ich wünsche mir so sehr für Dich, dass Du dein Glück findest.
Dass es irgendwann mal irgendjemand schafft, dir das zu nehmen, was dich so sehr zweifeln lies. 
Ich wünsche dir das alles.
Und ich wünsche mir manchmal, in den kleinen und leisen Augenblicken immer noch, dass ich das gewesen wäre.

Und doch auch wieder nicht, denn wäre ich das gewesen, wäre ich jetzt nicht die die ich bin.

Aber vielleicht müsste ich es dann auch nicht sein. Vielleicht hätte mich eben dieser andere Weg auch glücklich gemacht.

Das schlimmste an "alles hat seinen Sinn" ist ja im Endeffekt dieses Warten auf den Sinn.
Dieser Moment, in dem man merkt, weshalb alles so kommen musste, wie es eben kam. 

Und doch weiß ich das eigentlich schon, wenn ich mich so umblicke in meinem Leben. 

Vielleicht wünsche ich dir gerade deswegen, dass du endlich glücklich bist. Weil ich mein neues Glück nur dank deiner Entscheidung finden konnte. 

Vielleicht ist dieser Text auch nur das Resultat von einem langen Tag und wenig Schlaf.

Sonntag, 10. April 2016

Warst nur gut darin, große Ziele kleinzufalten!

Menschen.
Die denken.
Sie könnten.
Mich lenken.

Sie lenken und lenken.
Sie reden und reden.
Sie planen und planen.
Sie missachten.
Mich!

Meine Gedanken, meine Pläne, meine Vorstellungen.
Meine Gefühle, meine Person.

Dennoch.
Sie machen weiter. Ohne Rücksicht.
Sie versuchen mich einzuschränken.
Mich gefügig zu machen.
Mich der gesellschaftlichen Norm anzupassen.

Doch ich will das nicht. Ich will
FREI sein.
Ich will entscheiden.
Ich will planen.
Ich will reden.
Ich will meine Meinung vertreten.
Ich will auf die Straße gehen.
Ich will mit dem Kopf durch die Wand.

Bis dann irgendwann.
Du da stehst. 
Du.
Und dann ergibt das alles plötzlich Sinn.
Bis du anfängst zu reden.
Und zu reden.
Und zu reden.

Bis der Sinn des Anfangs plötzlich weg ist.

Und meine großen Ziele 
werden wieder 
kleingefaltet.




Menschen. 
Die denken.
Sie könnten.
Mich lenken.