Noch nie bin ich so viele Risiken eingegangen wie diesen Sommer. Wenn man Dinge findet, für die man leben will, die man erreichen will, wenn man versucht über seine Grenzen zu gehen, um daran zu wachsen.
Das Ziel war einzustehen, für das was mir wichtig ist. Meine Meinung zu vertreten, genau da, wo nur andere Meinungen warten. Das Ziel, das zu festigen, was mir Kraft und Mut gibt. Mit meinem Charakter, meiner Persönlichkeit für Sachen einzustehen, die man mir auf den ersten Blick nicht zutraut.
Das Ziel war, mich immer wieder ins kalte Wasser zu werfen, um herauszufinden, wie gut ich schwimmen kann.
Mich alleine auf Wege zu machen und zu sehen, was ich von den Menschen mitbekomme, die ich unterwegs treffe.
Es war ein außergewöhnlicher Sommer, ein bis dato einzigartiger.
Losgelöst von den Ketten, die mich sonst immer halten, einfach mal etwas wagen, etwas dass keinen Sinn ergibt, etwas irrationales. Einfach machen.
Sicherlich alles im kleinen Sinn und für andere nicht annähernd so wagemutig wie für mich.
Jetzt wird es Herbst und ich schaue zurück auf die letzten drei Monate und fühle mich so viel reicher, so viel selbstsicherer, so viel erwachsener und reflektierter, als ich es mir jemals erhofft habe, als ich gedacht hätte.
Mir wurden Menschen an die Seite gestellt, durch die mir immer wieder klar wird, was ich schätze und was ich brauche - und was eben auch nicht.
Menschen, durch die ich gelernt habe, dass Freiheit wichtiger ist als immer wieder feste Strukturen und Pläne.
>> Leben ist das, was passiert, während Du Pläne machst! <<
Und noch wichtiger ist das Leben im Moment, wir haben nur das jetzt und hier! Das Gestern können wir nicht mehr verändern, das Morgen können wir noch nicht verändern.
JETZT. HIER. Jede Sekunde.
Ich danke euch! Ich liebe euch!
Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.
Montag, 14. September 2015
Sonntag, 6. September 2015
Ohnmacht
Wie viele Entscheidungen kann ich wirklich treffen?
Wie viele Chancen kann ich nutzen?
Wie viele Wege kann ich leben?
Jeder Mensch lebt für sich. Immer. In jeder Sekunde.
Der Scheinwerfer meiner Bühne namens Leben ist immer auf nur auf mich gerichtet. Weil es eben mein Leben ist, ich nur für mich entscheiden kann.
Ich bin nicht alleine auf der Bühne, aber ich bin die Protagonistin des Stücks, ich trage die Zuschauer durch die Vorstellung, nur ich präge den Inhalt und gebe die Handlung vor.
Ich hab das alles selbst in der Hand, in jedem Jahr, an jedem Tag, in jeder Stunde in jeder Sekunde. JETZT!
Die Nebenrollen erfüllen ihren Zweck, in dem sie mir Impulse geben können, sie zeigen mir, wie es funktionieren kann und welche anderen Wege es gibt. Sie bieten mir die Möglichkeit, mich einordnen zu können, zu sehen, was ich von ihnen annehmen und was ich ablehnen will. Ich kann durch sie die Grenzen meines Lebens abstecken, meine Moral.
Doch dann komme ich an den Punkt, an dem ich Entscheidungen treffen muss, diese Tatsache schürt in mir das Gefühl, Verantwortung zu haben und das verleiht mir auch irgendwie Macht, allerdings ist es eine Macht, die ich nicht will, weil ich zu viel Angst davor habe, eine Entscheidung zu treffen, die das Leben eines anderen Menschen aus der Bahn wirft.
Und dann stelle ich mir die Frage, ob das wirklich so ist. Kann ich mit meiner Entscheidung ein Leben aus der Bahn werfen? Wenn doch jeder der Protagonist seines eigenen Stücks ist, dann bin ich in allen anderen Stücken bestenfalls eine Nebenrolle.
Es geht um mein Leben. Es geht darum, dass ich glücklich werde. Es geht darum, dass ich Erfahrungen sammle und meinen Charakter bilde. Und dazu sollte ich alles mitnehmen, was mir die Nebenrollen meines Lebens so bieten, solange ich nicht alles nur strikt für ich annehme beziehungsweise von vornherein nur ablehne.
Leben im Jetzt, im Hier!
Ich glaube an den Moment, das ist meine Religion.
An wahre Freunde und ein Leben vor dem Tod!
Wie viele Chancen kann ich nutzen?
Wie viele Wege kann ich leben?
Jeder Mensch lebt für sich. Immer. In jeder Sekunde.
Der Scheinwerfer meiner Bühne namens Leben ist immer auf nur auf mich gerichtet. Weil es eben mein Leben ist, ich nur für mich entscheiden kann.
Ich bin nicht alleine auf der Bühne, aber ich bin die Protagonistin des Stücks, ich trage die Zuschauer durch die Vorstellung, nur ich präge den Inhalt und gebe die Handlung vor.
Ich hab das alles selbst in der Hand, in jedem Jahr, an jedem Tag, in jeder Stunde in jeder Sekunde. JETZT!
Die Nebenrollen erfüllen ihren Zweck, in dem sie mir Impulse geben können, sie zeigen mir, wie es funktionieren kann und welche anderen Wege es gibt. Sie bieten mir die Möglichkeit, mich einordnen zu können, zu sehen, was ich von ihnen annehmen und was ich ablehnen will. Ich kann durch sie die Grenzen meines Lebens abstecken, meine Moral.
Doch dann komme ich an den Punkt, an dem ich Entscheidungen treffen muss, diese Tatsache schürt in mir das Gefühl, Verantwortung zu haben und das verleiht mir auch irgendwie Macht, allerdings ist es eine Macht, die ich nicht will, weil ich zu viel Angst davor habe, eine Entscheidung zu treffen, die das Leben eines anderen Menschen aus der Bahn wirft.
Und dann stelle ich mir die Frage, ob das wirklich so ist. Kann ich mit meiner Entscheidung ein Leben aus der Bahn werfen? Wenn doch jeder der Protagonist seines eigenen Stücks ist, dann bin ich in allen anderen Stücken bestenfalls eine Nebenrolle.
Es geht um mein Leben. Es geht darum, dass ich glücklich werde. Es geht darum, dass ich Erfahrungen sammle und meinen Charakter bilde. Und dazu sollte ich alles mitnehmen, was mir die Nebenrollen meines Lebens so bieten, solange ich nicht alles nur strikt für ich annehme beziehungsweise von vornherein nur ablehne.
Leben im Jetzt, im Hier!
Ich glaube an den Moment, das ist meine Religion.
An wahre Freunde und ein Leben vor dem Tod!
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