Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

Freitag, 10. April 2015

#traumfänger

 
"Ich hab verlor'n, denn ich kann nicht mehr weiter kämpfen
-
Ich hab gewonn', denn ich kann jetzt alleine lächeln!"
 
 
 
Jeder kennt sie- die Traumfänger..
Sie versprechen, uns vor bösen, schlechten Träumen zu schützen,
Sie sollen sie auffangen und dafür sorgen, dass wir uns nicht von ihnen einschüchtern lassen.
 
 
Auch ich habe einen,
Einen ganz besonderen sogar,
Er ist selber gemacht und ich habe ihn zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen.
 
 
Ob er sein Versprechen gehalten hat?
Nein, aber hauptsächlich, weil wir "schlechte Träume"
Nur in schwarz-weiß sehen.
Denn nicht jeder schlechte Traum ist nur schlecht.
Und nicht jeder gute Traum ist nur gut.
Die schlimmsten Träume sind für mich nicht die Träume,
In denen ich von einem Haus oder
In eine Schlucht falle.
Nein!
Die schlimmsten Träume sind die, in denen ich davon träume,
Wie die Zukunft aussieht, mit Menschen,
Bei denen keine Hoffnung mehr besteht,
Die schlimmsten Träume sind die,
Die mich weiter hoffen lassen.
 
 

Davor hat er mich sicherlich nicht bewahrt,
Weder vor denen vom Fallen noch vor denen vom Hoffen,
Doch er hat seinen festen Platz
An meinem Bett
Und der wird ihm auf ewig sicher sein,
Weil ich immerhin auch
Weiter hoffe,
Dass er seinen Zweck erfüllen wird.

Freitag, 3. April 2015

Glaube. Liebe. Hoffnung.

Es ist Ostern. Für mich als Christin ist es das höchste Fest, das Fest, das meinen Glauben begründet.
Und irgendwann im Leben kommt wohl jeder an den Punkt, an dem er eben diesen Glauben ergründet und besonders erlebt.
Das ist für mich wohl jetzt.

In der Schule habe ich zunächst nicht viel über den Umgang oder das Ausleben des Glaubens gelernt, später dann wurde mir beigebracht, wie ich mich kritisch mit ihm auseinandersetze.
Kritisch war ich dann auch, fast drei Jahre lang.
Ich konnte nicht mehr nachvollziehen, warum Menschen in die Kirche gehen, vor etwas niederknien, das eigentlich nicht belegbar ist.

Und dann habe ich mit Menschen gearbeitet, die ihre Hoffnung in diesen Glauben gelegt haben- vor vielen Jahren.
Diese Menschen haben ihre nahen Familienangehörigen nicht mehr erkannt, weil sie dement waren, doch sie konnten ohne Probleme das "Vater unser" beten und die alten Kirchenlieder singen... in diesen Momenten wurde mir bewusst, dass es die Hoffnung ist, das Vertrauen in und die Liebe zu Gott, die diese Menschen noch immer spüren.
Immer mehr wurde mir bewusst, dass Religion nicht nur glauben heißt, dass wir keine Beweise für irgendwelche Geschehnisse brauchen, weil die Religion "Liebe" heißt, egal ob ich Christ bin oder einer anderen Religion angehöre.
"Lass die Liebe regier'n" heißt ein Lied von Madsen und genau das ist es, was die Religion ausmacht. Die Liebe zu Gott, zu einander und zu einem selbst.

Ich hab noch nie so sehr begriffen, was Ostern eigentlich bedeutet, noch nie habe ich mich so davon berühren lassen.
Ostern ist die pure Liebe, die uns entgegengebracht wird, von dem Gott, den wir alle gemeinsam haben.