Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

Montag, 28. März 2016

Schön wieder hier zu sein.

Zuhause ist da, wo deine Freunde sind, 

hier ist die Liebe umsonst!

Diese unvergleichlichen Momente, die man zu Hause mit seinen Freunden verbringen darf.
Wenn alle "endlich mal wieder" da sind.
Wenn allen klar wird, wie wertvoll die gemeinsame Zeit ist.
Wenn man jede Sekunde genießt, weil sie so wertvoll ist.

"Man weiß nicht was man hat, bis man es verliert"

Traurig aber war. 
Jahrelang haben wir uns jeden Tag gesehen. 
Es ist im Rückblick fast so, als wären wir sorglos mit dieser gemeinsamen Zeit umgegangen. 
Wir haben sie verstreichen lassen. 
Und jetzt kämpfen wir für jede gemeinsame Minute.
Wir schwelgen in Erinnerungen.
Machen uns bewusst, wie einfach alles war, damals.

Jetzt trennen uns hunderte von Kilometern. 
Wir sind melancholisch. 
Reden von "früher" - so wie richtige Erwachsene.

Aber so genießen wir immerhin, die Minuten, die uns gemeinsam erhalten bleiben.
Die Zeit, die so kostbar und wertvoll ist.
Wir wissen einander zu schätzen.
Wir merken, was wir dem anderen bedeuten.

Und wir sitzen abends da, jeder für sich, und sind unheimlich glücklich,
noch Menschen zu haben, die einen so glücklich machen können.

Ich bin so glücklich, Menschen zu haben, die mich so gut kennen.
Menschen zu haben, die meine Melodie kennen.
Menschen, die mich daran erinnern können, wie ich einst war.
Menschen, die mich schätzen.
Menschen, auf die ich mich immer verlassen kann.
Menschen, die ich Monate nicht sehe, ich das aber gar nicht merke, wenn wir uns dann sehen.



Samstag, 26. März 2016

Das Leben besteht aus dem Füllen von Augenblicken!

Genau das ist es. Das ist unsere einzige Aufgabe, das einzige, was wir tun können in unserem Leben.
Wir können versuchen, so viel Augenblicke wie möglich so zu füllen, dass wir uns immer wieder an sie erinnern wollen und können.

Die Zeit der Feiertage ist immer die Zeit im Jahr, in der alle nach Hause kommen, man alle möglichen alten Bekannten wieder trifft.
Man tauscht sich aus, einmal im Jahr, um zu erfahren, was denn aus dem jeweils anderen so geworden ist, was er so macht, wie es ihm so geht, was es neues gibt.
Im Laufe dieser Gespräche neigt man immer wieder dazu, an "früher" zu denken. Man rekonstruiert Abende und Nächte, die man nie vergessen wollte.
Man fühlt nocheinmal die Freiheit, die Sorglosigkeit von "damals".

Diese gefüllten Augenblicke sind die Momente, in denen wir uns ewig an jemand anderen binden. Das sind die Augenblicke, auf die es ankommt in Freundschaften.
Es geht immer um die Dinge, die man gemeinsam erlebt hat.

Und dann kann man sich zwei Jahre nicht sehen und nicht melden, wiedertreffen und da weitermachen, wo man aufgehört hat.

Dennoch schwingt für mich immer eine Traurigkeit mit.
Menschen, mit denen man mal jeden Tag erlebt hat, sieht man jetzt noch ein bis zweimal im Jahr, nur um dann darüber zu sprechen, was man früher so alles erlebt hat.

Freitag, 11. März 2016

"als Abschiede nur bis morgen dauerten..."

Das wohl traurigste am Erwachsenwerden ist zu wissen, dass manche Abschiede einfach für immer sind.
Wir wissen, dass es nichts bringt, zu versprechen, dass man mal wieder vorbei schaut. Wir wissen, dass uns das Leben und der Alltag viel zu sehr einnimmt für solche Vorhaben.

"Ich werde dich noch 1000 Jahre vermissen!"


Die Überzeugung, mit der Kinder Dinge sagen ist unglaublich!
Es berührt unsere Herzen, es trifft uns richtig.
Weil sie uns soweit voraus sind. 
Ihr Glaube an das Wiedersehen, daran, dass sie ewig vermissen werden und einen niemals vergessen können scheint unbändig zu sein.
Das fehlt mir. So oft.
Ich wünschte ich könnte das. Nur noch ein einziges Mal glauben, dass Versprechen wahr werden. Dass es keine wirklichen Abschiede gibt.
Ich wünschte ich wäre viel strikter darin. All die Menschen noch einmal besuchen, denen ich das versprochen habe. 

"Schau mal vorbei, wenn du in der Nähe bist" - Ja sagen und gleichzeitig denken: Das wird sowieso nicht klappen.
Es tut weh, wenn ich so ehrlich darüber nachdenke. 
Es tut weh, wenn ich merke, wie Erwachsen ich geworden bin.
Es tut einfach weh, diesen Glauben verloren zu haben. 

Sonntag, 6. März 2016

So I grab my bags and go as far away as I can go.

If only you knew what was on my mind
You'd see a whole different side
I couldn't show you even if I tried...


Und ich weiß nicht, was ich machen soll.
Ich weiß nicht, wie ich handeln soll.
Ich weiß nicht, was ich hoffen soll.
Ich weiß nicht, was ich denken soll.
Ich weiß nicht, ob ich denken soll.
Ich weiß nicht, ob ich reden soll.
Ich weiß nicht, was ich reden soll.
Ich weiß nicht, was ich fühlen soll.
Ich weiß nicht, was ich zeigen soll.
Ich weiß nicht, was ich schreiben soll.
Ich weiß nicht, ob ich schreiben soll.
Ich weiß nicht, was ich zulassen soll.

Ich weiß, was ich zulassen soll.

Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn ich etwas ändere, 
aber ich weiß, dass ich etwas ändern muss, 
damit es besser werden kann.


Ich weiß aber nicht. 
Ich weiß nicht, was ich ändern soll.
Ich weiß nicht, ob ich etwas ändern kann.

Mehr von meinen Gefühlen zeigen, ja.
Aber wie?
Wie?



Einfach ist es nicht. einfach ist meistens am schwersten.



Samstag, 5. März 2016

"Merkst du nicht, dass ihr eigentlich gleich seid?"

Klar. Ich merke es.
Ich merke es an jedem Blick.
Ich merke es bei jedem Gespräch.
Ich merke es dauernd.

Und es stimmt. Wir sind uns ziemlich ähnlich.
Und genau das ist es ja, was mir Angst macht.
Wir haben die gleichen Ängste.
Wir haben die gleichen Mauern.

Die Geschichte von den Herzen.
Sie funktioniert nur, wenn es ein Herz gibt, das keine Mauern hat, das sich frei bewegt, um den Schlüssel des anderen Herzen zu finden.
Es braucht ein Herz, dass sich ein Stück weit dem anderen hingeben kann.
Wenn es dieses eine Herz nicht gibt. Dann wird das zweite Herz auch nicht befreit.
Und dann bleibt alles so wie es ist.

Das Problem beim "sich hingeben", wenn auch nur ein Stück weit, ist, dass ein Risiko besteht, nicht aufgefangen zu werden.
Man begibt sich in eine unsichere Zone.

Und wenn man dann fällt, dann ist es einfach nur ein weiterer Beweis dafür, dass es sich lohnt, Mauern aufzubauen.
Und wenn man dann fliegt, dann sind das 493483 Beweise dafür, dass es sich lohnt, ein Risiko einzugehen.

Und wenn man nicht nachdenkt, sondern macht wonach man sich fühlt, dann spart man sich den ganzen Ärger und lässt sich einfach überraschen.