Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

Freitag, 30. Dezember 2016

365

übermorgen gibt es dann wohl diese 365 neue Tage.
365 neue Gelegenheiten das beste aus diesem Leben rauszuholen.
365 Chancen, etwas zu verändern.
365 Gelegenheiten, endlich anzufangen mit dem neuen Leben.
365 Morgende, die Neues verheißen.
365 Abende, die neue Vorsätze für neue Tage hervorbringen.
365 mal 24 Stunden. Und was da passiert?
Es weiß keiner.
Es kann das Jahr werden, das so vieles verändern wird.
Das Jahr, in dem ich endlich lerne aufzustehen, rauszugehen und zu zeigen wer ich bin.
Ich kann anfangen zu werden, sie oder was ich immer sein wollte.
Oder es wird wie jedes andere Jahr.
Es geht halt weiter, so wie es immer ging und dann denke ich in 12 Monaten wieder nur "wo ist die Zeit nur hin?"...

Und das ist der Punkt an diesen Jahreswechseln, der Grund warum ich sie nicht mag.
Weil es ändert sich nix, nur weil sich die letzte Ziffer einer Zahl ändert.
Es werden Menschen aus meinem Leben verschwinden für die ich alles getan habe.
Und es werden neue Menschen dazu kommen, für die ich alles tun werde.
Und die gehen dann auch irgendwann wieder.
Es ist der ewige Kreislauf, gegen den keiner etwas tun kann.
Aber wir müssen es angehen und immer wieder versuchen,
Weil irgendwann kommt irgendwie irgendein Mensch in unser Leben gestolpert.
Für den tun wir dann alles und er wird bleiben.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Ich will kein neues Leben, sondern nen neuen Tag

- es ist nie zu spät für einen Neuanfang

Auch wenn nicht alles immer war wie es hätte sein sollen...
Auch wenn vieles nicht perfekt läuft...
Auch wenn ich nicht zufrieden bin mit mir, mit diesem Leben...
Auch wenn alles etwas bunter sein könnte...
Auch wenn mir oft der Blick für das Schöne fehlt...
Auch wenn es mir ab und an schwer fällt, den Sinn hinter all dem zu erkennen...

Ich will kein neues Leben.
Ich will nicht missen, was ich in diesem Leben geschenkt bekommen habe.
Ich will für nichts in dieser Welt aufgeben, was ich habe.
Ich würde nicht tauschen wollen. Nicht mich und nicht dieses Leben.

Ich will es gestalten, jeden Tag ein bisschen mehr. 
Mal in Grautönen und mal in kunterbunt.
Ich will mein ich finden. 
Ich will es darstellen. 
Ich möchte mich gestalten. 
Und so ein Leben kreieren, das ich liebe. 

Rausgehen und leben, aber nicht so wie das alle anderen machen, sondern genau so, wie es für mich richtig ist. 

Dafür brauche ich dich.

Samstag, 8. Oktober 2016

Sag wär es mein Recht Dich zu halten nur weil es mich sehr tief verletzt?

War es mein Recht, dich zu retten?
Ich hab nie bezweifelt, dass es das Richtige war, dich zu retten - und das werde ich auch jetzt nicht bezweifeln.
Der Gedanke daran, dass nur ein Schritt gefehlt hat und ich vermutlich zur genau richtigen Zeit da war - er raubt mir immer noch den Atem und treibt mir Tränen in die Augen.
Genau so wie ich Dich in dieser Nacht gerettet habe, hast Du mich nämlich in selbiger Nacht ebenfalls gerettet.
Die Frage ist nicht ob es richtig oder falsch war. Das ist eindeutig.
Die Frage ist, ob es mein Recht war, dich zu retten.
Hab ich das Recht dazu, dich dazu zu bringen, weiterzuleben, obwohl du das gar nicht willst?
Hab ich das Recht dazu, dich zurück zu ziehen und zu Biden zu reißen, damit du nicht weitergehen kannst?
Ist es mein Recht zu entscheiden, dass dein Leben weitergeht?
Vermutlich nicht. Aber ich kann dir jeden Tag aufs neue aufzeigen, wie schön es sein kann zu leben.

Gib' niemand die Last, Grund zu sein, dass Du bleibst!

Mach mich nicht verantwortlich. Wirf mir nicht vor, dass ich da war. Lebe nicht für mich. Setz mich nicht unter Druck. 
Ich hab immer noch Angst um dich - jeden Tag. 
Immer noch ist mein höchstes Ziel, dich vom Leben zu überzeugen. Obwohl ich das längst nicht mehr brauche.

Montag, 3. Oktober 2016

& manchmal ändern sich nicht die Dinge an sich, aber die Bedeutung, die wir ihnen geben.

Alles ist noch genau so, wie es vor einem Jahr angefangen hat.
Die gleichen Personen, die selben Orte, die gleichen Umstände.
Die Grundfaktoren sind die selben. Sie haben sich nicht verändert.
Wir alle sind weiterhin auf unseren Wegen und gehen tagein tagaus weiter.

Was sich geändert hat?
Es ist die Bedeutung, die wir den einzelnen Personen, Orten und Umständen zusprechen.
Es ist deren Bedeutung für unseren Weg, den wir weiter gehen.

Da sind Menschen, die vor einem Jahr noch alles für mich waren, weil sie mich entscheidend auf meinem Weg geleitet haben. Und diese Menschen haben auch heute noch einen unendlichen Wert für mich, doch es gibt andere Menschen, die nun jeden Tag dazu beitragen, dass ich meinen Weg weitergehe. Menschen, die ich vor einem Jahr erst kennenlernen durfte, die vor einem Jahr noch nicht diesen Einfluss hatten.

Da sind Menschen die im vergangenen Jahr soviel Einfluss hatten und jetzt plötzlich nicht mal mehr in meinem Alltag vorkommen.
Es sind Menschen, die nie eine Rolle gespielt haben in meinem Leben, aber plötzlich stehen sie mit mir auf der Bühne.
Da sind Menschen, die immer da waren, die immer eine der wichtigsten Rollen hatten, doch erst in den letzten Wochen wirklich elementar wurden.

Es ist verrückt, wie das Leben manchmal spielt.
Es ist unglaublich, wie unser Weg weitergeht.
Es ist unbegreiflich, wie sich Beziehungen, Gefühle, Bedeutungen ändern.


...manchmal kommt alles ganz anders, als man denkt. Manchmal ist dieses anders auch gut. Manchmal bist dieses anders auch DU!

Dienstag, 27. September 2016

But mostly I hate the way I don't hate you...

...not even close, not even a little bit, not even at all.


Ich hasse es, dass Du mir fehlst - trotz all' der Verletzungen.
Ich hasse es, dass ich immer noch von Dir rede.
Ich hasse jeden Gedanken an Dich, an jedem Tag. 
Ich hasse es zu wissen, dass es Dir gut geht.
Ich hasse es, dass jeder Deiner Schritte in meinem Kalender steht.
Ich hasse es, dass Du mir immer noch wichtig bist.
Ich hasse es, dass ich mich immer noch und Dich sorge.

Aber am schlimmsten ist, dass ich dich nicht hassen kann.
Trotz all' der Verletzungen, Enttäuschungen, Zerstörungen.
Das alles hat noch immer nicht gereicht, um mich von dir zu lösen.
Stattdessen bleibst Du Bestandteil jeder meiner Tage.
Immer noch. 
Und damit tu ich am meisten den Menschen weh, die mich nachdem Du mich zu Fall gebracht hast, wieder aufgerichtet haben. 
Dafür hasse ich Dich. 

Freitag, 9. September 2016

Wirst Du da sein wenn ich flieg?

Sei einfach da. 
Sei da mit deinem Lächeln, das alles so viel einfacher macht.
Sei da mit deinen Worten, die mir immer so viel Kraft spenden.
Sei da mit deinem Wesen, das für mich in den letzten Wochen so wichtig geworden ist. 

Wenn ich einen Wunsch frei habe, dann ist es, dass du bei mir bleibst. 
Wie auch immer das möglich sein mag. 

Ich brauche Dich. Und ich hätte nie gesagt, dass es mir jemals so gehen würde im Bezug auf Dich. 
Die Tage haben mehr Bedeutung und mehr Sinn, wenn sie durch dich gefüllt werden.
Die Nächte sind erholsamer, wenn ich sie in deinen Armen verbringen darf. 
Ich weiß nicht, was Du gemacht hast, aber Du bist der Auslöser für alles, was gerade passiert.

Du hast mein Leben auf den Kopf gestellt. 
Und irgendwann werden wir beide wieder fliegen. 
Ich hoffe, wir fliegen zumindest parallel zu einander, dass wir uns immer sehen können. 

Freitag, 2. September 2016

Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft.

In den letzten Monaten musste beziehungsweise durfte ich eine Menge lernen - über das Thema "Freundschaft"...
Dass es Freundschaften gibt, von denen man lange nichts weiß.
Dass es "Freundschaften" gibt, die keine sind.
Dass es bei Freundschaft nicht auf die Entfernung ankommt.
Dass bei Freunden die Uhrzeit keine Rolle spielt.
Dass dich niemand so sehr verletzen kann, wie ein Freund.
Dass Freunde da sind und dich auffangen, wenn da keiner mehr ist.
Dass Freunde unglaublich ehrlich sind.
Dass man zu Freunden unglaublich ehrlich sein darf und muss.
Dass Freundschaften nicht einschränken, sondern frei machen.
Dass Freundschaften zu einem selbst führen.

Vermutlich noch mehr, aber vielfältig war es auf jeden Fall.
Diese Monate haben mir gezeigt, dass es nicht die eine Form der Freundschaft gibt.
Dass es keinen perfekten Freund gibt.
Dass sich Vertrauen auch bei Freunden nicht immer auszahlt.
Aber, dass man sich auf wirkliche Freunde immer verlassen kann.

Dass Freundschaft, wirkliche und wahre Freundschaft, das kostbarste ist, das wir erfahren dürfen.
Ich glaube, dass die Freundschaft das ist, wodurch und worüber wir am meisten lernen müssen in unserem Leben.
Keiner kann uns dieses Lernen abnehmen. Nichts kann dieses Lernen ersetzen.
Es tut weh. Es lässt uns vielleicht fallen. Und gleichzeitig ist es das einzige, was uns wieder auffangen kann.


Sonntag, 21. August 2016

Die Wunden waren schon immer da...

...um sie zu verdecken gibt es kein Pflaster der Welt.

Sie sind das, was mich ausmachen.
Das ist das Los, das ich mit dem ersten Tag in meinem Leben gezogen habe.
Es ist das, mit dem ich zu leben selbst erst lernen muss. 
Jeden Tag auf's neue.
Und wie sollte das jemals einem anderen Menschen gelingen?
Wie soll jemals jemand mit all dem zurecht kommen?
Wie soll mich jemand lieben?
Und überhaupt. 
Wie soll ich denn jemandem so sehr vertrauen, alles zu erzählen?
Und wenn es mir dann doch mal gelingt, mich zu öffnen, dann ist dieser Mensch doch sowieso gleich wieder weg?

Was bleibt, bei all dem ist die Hoffnung, darauf, dass alles gut wird und das Vertrauen darauf, dass nichts ohne einen Grund passiert. 
Der Glaube daran, dass es so einen Menschen für mich geben kann.
Die Gewissheit, dass ich trotz allem nie alleine bin.
Und es gibt Menschen, die doch noch da sind, obwohl sie mich kennen.
Menschen, die allem einen noch viel größeren Sinn geben.
Und da sind Menschen, die mir zeigen, dass ich ihnen vertrauen kann.
Und da ist all das, das mich am Leben hält.

Und selbst, wenn die Wunden niemals ganz geheilt oder verdeckt werden können. 
Vielleicht tut es irgendwann wenigstens nicht mehr weh.

Samstag, 13. August 2016

Hör' auf damit herausfinden zu wollen, wer Du bist und beginne zu entscheiden, wer Du sein möchtest!

Denn vielleicht ist es so, dass wir nicht schon jemand sind, sondern dass wir zu jemandem werden in unserem Leben.

Wir werden erzogen, wir Erfahren Regeln, gesellschaftliche Vorgaben.
Wir bekommen Bilder von dem eingeprägt, was "normal" ist.
Wir werden getrimmt die Person zu werden, die für die Gesellschaft ungefährlich ist.
Es geht nur darum, perfekt in ein Bild zu passen.
Bis wir das Gegenteil erfahren.
Bis wir rausgehen, aus unserer heilen Welt.
Bis wir Freiheit genießen, unser Leben selbst bestimmen.

Dann zeigt sich, wer wir werden.
Wir nehmen mit, was uns jahrelang antrainiert wurde.
Doch wir sind frei, können eigene Entscheidungen treffen.

Und mit denen müssen wir dann leben - vielleicht ist es das, was alle "erwachsen-werden" nennen.

Denn unsere Entscheidungen und die Konsequenzen machen uns möglicherweise zu Personen, die nicht mit den Vorgegebenen Richtlinien überein stimmen.
Sie sind nicht die, die sich unsere Eltern von uns erhofft haben - zumindest noch nicht.

Das was entsteht steht im Kontrast zu dem, was uns beigebracht wurde.
Und dann stehen wir vor der Entscheidung, ob wir an dem weiter arbeiten, was wir selbst aufgebaut haben, oder ob wir alles einreißen, nur um so zu sein, wie uns alle anderen gerne sehen würden.


Ich war immer das kleine liebe Mädchen. Die Tochter, die alles macht, ohne zu murren.
Ich hab alles getan, um meine Eltern stolz zu machen. Habe alles versucht, dass sie sich nicht sorgen müssen. Ich habe Verbote bekommen. Wurde gut erzogen. 
Und dann wurde ich frei gelassen.
Wahrscheinlich sehe ich das alles hier in ein paar Jahren ganz anders, weil ich dann selbst Mutter bin, und meinen Kindern ebenfalls beibringen werde, was denn von der Gesellschaft akzeptiert ist. 
Vielleicht versuche ich aber auch das anders zu machen und meinen Kindern beizubringen, dass sie sein können was sie wollen, wenn sie dabei nur glücklich sind.

Wir lassen uns durch unzählige Sachen einschränken. Wir lassen uns so viel vorgeben, dass wir Angst bekommen, wenn wir zu etwas werden, was wir eigentlich nie sein wollten, weil es nicht dem entspricht, was uns beigebracht wurde.


Und auch wenn sicherlich nicht alles richtig ist was ich mache, sondern viel mehr falsch und vielleicht auch verwerflich, so bin ich trotzdem glücklich.

Samstag, 30. Juli 2016

"Das geht vorbei!"

-doch was wenn nicht? Was, wenn alles so bleibt wie es ist?

Was wenn es nie wieder gut sein wird?
Was wenn wir nie wieder zum wir werden?
Was wenn du mir nie mehr verzeihst?
Was wenn ich dir nie mehr verzeihe?
Was wenn ich es nicht mehr besser machen werde?
Was wenn alle anderen recht haben?
Was wenn du recht hast?
Was ist dann? 

Ich hinterfrage alles - meine Entscheidungen - deine Entscheidungen.
Mein Verhalten - dein Verhalten - sein Verhalten.

Es ist nicht einfach, es ist vieles aber nicht einfach. 
Und ich kann es nicht ändern. 
Das was mein Leben zur Zeit ausmacht zurücklassen, um dich nicht zu kränken? 
Was macht das mit meiner Freiheit? 

Nein. 

Es bleibt wie es ist. 

Freitag, 1. Juli 2016

Ich seh Dich auch nur verschwommen.

Alles grau seit Du verschwunden bist. 

Und ich atme und warte bis es anders wird, was ist da passiert, Du warst doch grad noch hier? Doch jetzt ist alles verschwommen.

Du warst weg. Weg aus meinem Leben. Aus meinem Alltag. Aus meinem Umfeld.
Und ich war plötzlich nicht mehr alleine.
Es war fast, als wäre ich in Stunden zum Eisklotz geworden. 
Als wäre von jetzt auf gleich alles egal geworden.
Als wäre ich eingefroren. 
Keine Emotionen, keine Gefühle.
Nicht eine Träne, obwohl mich das alles so sehr hätte treffen müssen.

Und du hast auch getroffen. Mit jedem deiner Schüsse.
Als hättest du genau gezielt. 
Nur gemerkt hab ich nichts. 

Als hätte ich meine Mauer aufgebaut - in einer Nacht und Nebel Aktion.
Alles nur, weil ich dir nichts verheimlichen kann.

Ich riskiere es eher, dich zu verlieren, als so zu tun, als wäre alles wie immer, obwohl es nicht so ist. 
Aus Angst, dich zu verlieren. Angst, dich zu enttäuschen. Angst, dass dann alles vorbei ist. 

DU.BIST.MEIN.BESTER.FREUND.
Du hast auf ewig deinen Platz in meinem Herzen.

Dienstag, 21. Juni 2016

Auch wenn fast alles gelogen ist, das eine ist wahr - nicht für ein Monat, nicht für ein Jahr...

... für immer und immer bin ich für dich da!


Egal, wie sehr du mich verletzt. Egal, wie sehr ich dich verletze,
Du bist mein bester Freund. 
- auch wenn das keiner mehr verstehen kann, mittlerweile.

Du kennst mich. Du bist einer der wenigen, der mich in dieser kurzen Zeit wirklich kennengelernt hat. 
Du kennst mich. 
Und das macht das Ganze noch vor schmerzhafter. 
Du weißt wie ich bin. Und es fühlt sich an, als würdest du das ausnutzen.

Und anstatt wirklich weiterzugehen, tue ich nur so.
Ich suche mir Ablenkungen. Von dir. Von ihm. 
Und das ist der entscheidende Punkt.
Ich weiß nicht, wer ich bin. 
Und du bist nicht mein Spiegel, der mir vorhält, wer ich eigentlich bin.

Und so drehen wir weiter im Kreis.
Verletzen uns.
Bis du weg bist. 
Und was bleibt dann von uns?

Freitag, 10. Juni 2016

Du läufst lächelnd durch den Regen, doch dein Spiegelbild schaut trist.

Wie sich alles ändern kann...
Vor zwei Wochen war alles noch relativ normal.
Für mich gab es nur diese Freundschaft. nur diese beiden Menschen.
Es war genug. Mehr als das. Es war genau das was ich wollte.

Und dann. Eine Woche. Die alles so sehr verändert hat.
So sehr, dass ich jetzt alles hinterfrage, was bleibt.
Es ist nicht mehr genug. Es kann nie mehr genug sein.
Es gibt Zuviel anderes. Zuviel, das jetzt auch wichtig ist.
Zuviel. Von allem.
Ich hätte es nie gedacht. Nie erwartet. Nie gehofft.
Und trotzdem ist es jetzt genau so auch gut.

Ich brauch mich nicht mehr sorgen.
Ich bin nicht allein.
Auch wenn es mich zerreißt.
Die Angst, dich zu verlieren ist so beständig.
Und doch provoziere ich es.

Ich erwarte es.

Und nein. Du hast keine 100% mehr.

Montag, 30. Mai 2016

Wer bist du wenn nichts mehr bleibt?

Bist du so wie du sonst auch bist?
Oder anders?
Entdeckst du dich neu?
Wünschst du dir dein "altes" Ich zurück?
Was macht es mit dir, wenn du plötzlich ganz anders bist?

Was machst du wenn du dich nicht mehr erkennst?
Wenn du Dinge tust, die du früher niemals getan hättest?
Wenn du plötzlich Verhaltensweisen an dir entdeckst, die nicht übereinstimmen, mit dir?

Was machst du, wenn du merkst, dass du auch ganz anders sein kannst?
Was machst du, wenn du erkennst, dass deine Veränderung mit der Abwesenheit nur eines Menschen begründen kannst?

Was machst du?
Einfach weiter?
Wieder zurück?
Stehen bleiben?

Freitag, 13. Mai 2016

Mama, Du sollst wissen: ich lieb' Dich...

...doch ich will frei sein und fliegen

- die Flügel spreizen - frei sein - und gehen!

Doch ich kann es nicht, denn irgendetwas hält mich am Boden...

Es ist das hin- und hergerissen sein zwischen all dem was mich hält - Familie, alte Freunde, altes Leben- und der Freiheit, die ich mir so sehr wünsche.

Die Freiheit ist mein großes Ziel - alles versucht, um frei zu sein und doch habe ich es nie geschafft. 
Nicht einmal annähernd, weil immer wieder etwas dazwischen kommt.
Irgendetwas engt einen am Ende ja doch wieder ein. 
Doch die grenzenlose Freiheit hat man nur, wenn man alleine lebt- das kann auch nicht das Ziel sein.

Ich wünsche mir, mein Leben zu leben. Mit allem was dazu gehört und nur unter der einen Bedingung : dass ich es so leben kann, wie ich es möchte, wie ich es entscheide, wie ich es mir vorstelle.

Das wäre schon genug Freiheit. 

Freitag, 29. April 2016

Ich war einmal Du und Du warst einmal ich...

ist nicht so wichtig, wo Du jetzt bist und wo Du schläfst und ob das ohne mich erlebbar ist, wenn Du dabei verdienterweise endlich glücklich bist!

Die Erinnerung an Dich- so verblasst sie auch sein mag- kommt in dieser Zeit so deutlich wieder. Im Rückblick sicherlich desillusioniert, aber dennoch eine Erinnerung an so unglaubliche Tage. An ein so unglaubliches Glück. 
Kein Gefühl mehr, keine Wut mehr, vielmehr fühlt es sich tatsächlich verarbeitet an. 
Und doch sehe ich Dich überall. In jeder Situation, in jeder noch so kleinen Ähnlichkeit. 

Ich wünsche mir so sehr für Dich, dass Du dein Glück findest.
Dass es irgendwann mal irgendjemand schafft, dir das zu nehmen, was dich so sehr zweifeln lies. 
Ich wünsche dir das alles.
Und ich wünsche mir manchmal, in den kleinen und leisen Augenblicken immer noch, dass ich das gewesen wäre.

Und doch auch wieder nicht, denn wäre ich das gewesen, wäre ich jetzt nicht die die ich bin.

Aber vielleicht müsste ich es dann auch nicht sein. Vielleicht hätte mich eben dieser andere Weg auch glücklich gemacht.

Das schlimmste an "alles hat seinen Sinn" ist ja im Endeffekt dieses Warten auf den Sinn.
Dieser Moment, in dem man merkt, weshalb alles so kommen musste, wie es eben kam. 

Und doch weiß ich das eigentlich schon, wenn ich mich so umblicke in meinem Leben. 

Vielleicht wünsche ich dir gerade deswegen, dass du endlich glücklich bist. Weil ich mein neues Glück nur dank deiner Entscheidung finden konnte. 

Vielleicht ist dieser Text auch nur das Resultat von einem langen Tag und wenig Schlaf.

Sonntag, 10. April 2016

Warst nur gut darin, große Ziele kleinzufalten!

Menschen.
Die denken.
Sie könnten.
Mich lenken.

Sie lenken und lenken.
Sie reden und reden.
Sie planen und planen.
Sie missachten.
Mich!

Meine Gedanken, meine Pläne, meine Vorstellungen.
Meine Gefühle, meine Person.

Dennoch.
Sie machen weiter. Ohne Rücksicht.
Sie versuchen mich einzuschränken.
Mich gefügig zu machen.
Mich der gesellschaftlichen Norm anzupassen.

Doch ich will das nicht. Ich will
FREI sein.
Ich will entscheiden.
Ich will planen.
Ich will reden.
Ich will meine Meinung vertreten.
Ich will auf die Straße gehen.
Ich will mit dem Kopf durch die Wand.

Bis dann irgendwann.
Du da stehst. 
Du.
Und dann ergibt das alles plötzlich Sinn.
Bis du anfängst zu reden.
Und zu reden.
Und zu reden.

Bis der Sinn des Anfangs plötzlich weg ist.

Und meine großen Ziele 
werden wieder 
kleingefaltet.




Menschen. 
Die denken.
Sie könnten.
Mich lenken.

Montag, 28. März 2016

Schön wieder hier zu sein.

Zuhause ist da, wo deine Freunde sind, 

hier ist die Liebe umsonst!

Diese unvergleichlichen Momente, die man zu Hause mit seinen Freunden verbringen darf.
Wenn alle "endlich mal wieder" da sind.
Wenn allen klar wird, wie wertvoll die gemeinsame Zeit ist.
Wenn man jede Sekunde genießt, weil sie so wertvoll ist.

"Man weiß nicht was man hat, bis man es verliert"

Traurig aber war. 
Jahrelang haben wir uns jeden Tag gesehen. 
Es ist im Rückblick fast so, als wären wir sorglos mit dieser gemeinsamen Zeit umgegangen. 
Wir haben sie verstreichen lassen. 
Und jetzt kämpfen wir für jede gemeinsame Minute.
Wir schwelgen in Erinnerungen.
Machen uns bewusst, wie einfach alles war, damals.

Jetzt trennen uns hunderte von Kilometern. 
Wir sind melancholisch. 
Reden von "früher" - so wie richtige Erwachsene.

Aber so genießen wir immerhin, die Minuten, die uns gemeinsam erhalten bleiben.
Die Zeit, die so kostbar und wertvoll ist.
Wir wissen einander zu schätzen.
Wir merken, was wir dem anderen bedeuten.

Und wir sitzen abends da, jeder für sich, und sind unheimlich glücklich,
noch Menschen zu haben, die einen so glücklich machen können.

Ich bin so glücklich, Menschen zu haben, die mich so gut kennen.
Menschen zu haben, die meine Melodie kennen.
Menschen, die mich daran erinnern können, wie ich einst war.
Menschen, die mich schätzen.
Menschen, auf die ich mich immer verlassen kann.
Menschen, die ich Monate nicht sehe, ich das aber gar nicht merke, wenn wir uns dann sehen.



Samstag, 26. März 2016

Das Leben besteht aus dem Füllen von Augenblicken!

Genau das ist es. Das ist unsere einzige Aufgabe, das einzige, was wir tun können in unserem Leben.
Wir können versuchen, so viel Augenblicke wie möglich so zu füllen, dass wir uns immer wieder an sie erinnern wollen und können.

Die Zeit der Feiertage ist immer die Zeit im Jahr, in der alle nach Hause kommen, man alle möglichen alten Bekannten wieder trifft.
Man tauscht sich aus, einmal im Jahr, um zu erfahren, was denn aus dem jeweils anderen so geworden ist, was er so macht, wie es ihm so geht, was es neues gibt.
Im Laufe dieser Gespräche neigt man immer wieder dazu, an "früher" zu denken. Man rekonstruiert Abende und Nächte, die man nie vergessen wollte.
Man fühlt nocheinmal die Freiheit, die Sorglosigkeit von "damals".

Diese gefüllten Augenblicke sind die Momente, in denen wir uns ewig an jemand anderen binden. Das sind die Augenblicke, auf die es ankommt in Freundschaften.
Es geht immer um die Dinge, die man gemeinsam erlebt hat.

Und dann kann man sich zwei Jahre nicht sehen und nicht melden, wiedertreffen und da weitermachen, wo man aufgehört hat.

Dennoch schwingt für mich immer eine Traurigkeit mit.
Menschen, mit denen man mal jeden Tag erlebt hat, sieht man jetzt noch ein bis zweimal im Jahr, nur um dann darüber zu sprechen, was man früher so alles erlebt hat.

Freitag, 11. März 2016

"als Abschiede nur bis morgen dauerten..."

Das wohl traurigste am Erwachsenwerden ist zu wissen, dass manche Abschiede einfach für immer sind.
Wir wissen, dass es nichts bringt, zu versprechen, dass man mal wieder vorbei schaut. Wir wissen, dass uns das Leben und der Alltag viel zu sehr einnimmt für solche Vorhaben.

"Ich werde dich noch 1000 Jahre vermissen!"


Die Überzeugung, mit der Kinder Dinge sagen ist unglaublich!
Es berührt unsere Herzen, es trifft uns richtig.
Weil sie uns soweit voraus sind. 
Ihr Glaube an das Wiedersehen, daran, dass sie ewig vermissen werden und einen niemals vergessen können scheint unbändig zu sein.
Das fehlt mir. So oft.
Ich wünschte ich könnte das. Nur noch ein einziges Mal glauben, dass Versprechen wahr werden. Dass es keine wirklichen Abschiede gibt.
Ich wünschte ich wäre viel strikter darin. All die Menschen noch einmal besuchen, denen ich das versprochen habe. 

"Schau mal vorbei, wenn du in der Nähe bist" - Ja sagen und gleichzeitig denken: Das wird sowieso nicht klappen.
Es tut weh, wenn ich so ehrlich darüber nachdenke. 
Es tut weh, wenn ich merke, wie Erwachsen ich geworden bin.
Es tut einfach weh, diesen Glauben verloren zu haben. 

Sonntag, 6. März 2016

So I grab my bags and go as far away as I can go.

If only you knew what was on my mind
You'd see a whole different side
I couldn't show you even if I tried...


Und ich weiß nicht, was ich machen soll.
Ich weiß nicht, wie ich handeln soll.
Ich weiß nicht, was ich hoffen soll.
Ich weiß nicht, was ich denken soll.
Ich weiß nicht, ob ich denken soll.
Ich weiß nicht, ob ich reden soll.
Ich weiß nicht, was ich reden soll.
Ich weiß nicht, was ich fühlen soll.
Ich weiß nicht, was ich zeigen soll.
Ich weiß nicht, was ich schreiben soll.
Ich weiß nicht, ob ich schreiben soll.
Ich weiß nicht, was ich zulassen soll.

Ich weiß, was ich zulassen soll.

Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn ich etwas ändere, 
aber ich weiß, dass ich etwas ändern muss, 
damit es besser werden kann.


Ich weiß aber nicht. 
Ich weiß nicht, was ich ändern soll.
Ich weiß nicht, ob ich etwas ändern kann.

Mehr von meinen Gefühlen zeigen, ja.
Aber wie?
Wie?



Einfach ist es nicht. einfach ist meistens am schwersten.



Samstag, 5. März 2016

"Merkst du nicht, dass ihr eigentlich gleich seid?"

Klar. Ich merke es.
Ich merke es an jedem Blick.
Ich merke es bei jedem Gespräch.
Ich merke es dauernd.

Und es stimmt. Wir sind uns ziemlich ähnlich.
Und genau das ist es ja, was mir Angst macht.
Wir haben die gleichen Ängste.
Wir haben die gleichen Mauern.

Die Geschichte von den Herzen.
Sie funktioniert nur, wenn es ein Herz gibt, das keine Mauern hat, das sich frei bewegt, um den Schlüssel des anderen Herzen zu finden.
Es braucht ein Herz, dass sich ein Stück weit dem anderen hingeben kann.
Wenn es dieses eine Herz nicht gibt. Dann wird das zweite Herz auch nicht befreit.
Und dann bleibt alles so wie es ist.

Das Problem beim "sich hingeben", wenn auch nur ein Stück weit, ist, dass ein Risiko besteht, nicht aufgefangen zu werden.
Man begibt sich in eine unsichere Zone.

Und wenn man dann fällt, dann ist es einfach nur ein weiterer Beweis dafür, dass es sich lohnt, Mauern aufzubauen.
Und wenn man dann fliegt, dann sind das 493483 Beweise dafür, dass es sich lohnt, ein Risiko einzugehen.

Und wenn man nicht nachdenkt, sondern macht wonach man sich fühlt, dann spart man sich den ganzen Ärger und lässt sich einfach überraschen.

Mittwoch, 24. Februar 2016

"Meine Schuhe stehen halt da, um damit weiterzugehen!"

Weitergehen.
Darum geht es.
Es geht immer weiter.
Und keiner weiß, wohin es geht.

Wo stehe ich wohl in 60 Jahren?
Was erzähle ich meinen Urenkeln, wenn ich 80 bin?
Was passiert in den nächsten Jahren?

Wir haben alles in der Hand.
Das wird uns immer wieder gesagt.

Nutzen wir jeden Tag.
Um ihn zum besten unseres Lebens zu machen!


Montag, 15. Februar 2016

Wer nicht will findet Gründe, wer will findet Wege.

Kaum ein Satz, der mich schon so lange irgendwie begleitet.
Der mir schon so oft die Wahrheit ins Gedächtnis gerufen hat.
Der schon so oft dazu geführt hat, dass ich klar sehen konnte.

Bisher hat er mich eigentlich immer nur darauf aufmerksam gemacht,
das jemand, der dauernd Gründe sucht, einfach nicht will.
Somit war es zwar immer gut, dass ich den Satz kannte, allerdings nie erfreulich.

Bis jetzt.
Jetzt bist nämlich du da.
Und du findest dauernd Wege.
Ohne, dass ich überhaupt fragen muss.
Du zeigst mir, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich einfach Mühe geben,
einfach so, weil es ihnen wichtig ist.
Du zeigst mir, dass es gar nicht so aufwendig ist.
Du zeigst mir, dass ich das wert bin.

Und ich bin dir unglaublich dankbar dafür.
Wohin das auch führen wird.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Wish we could turn back time to the good old days...

... when mum was singin' us to sleep but now we're stressed out.


Wie schön es wäre, noch einmal Kind sein zu dürfen.
Noch einmal durch den Matsch zu springen, ohne einen Gedanken an die Konsequenzen zu verschwenden.
Noch einmal den ganzen Tag am Spielplatz verbringen, ohne auf die Uhr zu achten, ohne Termine.
Noch einmal hinfallen, kurz weinen und dann wieder losrennen.
Noch einmal anziehen, was einem aus dem Schrank entgegen kommt.
Noch einmal zu Hause wohnen, mit seinen Geschwistern.
Noch einmal wegen jeder Kleinigkeit streiten.
Noch einmal darum betteln, mitspielen zu dürfen.
Noch einmal beschützt werden.
Noch einmal geborgen sein, weil er da ist.
Noch einmal alle zusammen. 
Noch einmal Normalität.
Noch einmal nicht ohne Gutenachtkuss einschlafen.
Noch einmal von Mama geweckt werden.
Noch einmal in den Arm genommen werden, weil ich nicht schlafen kann.
Noch einmal.

Nur noch ein einziges Mal. Was würde ich dafür geben?!
Um noch einmal Familie zu spüren, als das was sie in meinen Gedanken immer noch ist.
Stattdessen ist das Gegenteil Programm.
Wir werden alle älter jeden Tag. Gehen unsere Wege jeden Tag ein bisschen weiter.
Das einzige mal, dass sie sich noch schneiden ist an Familienfesten und an Weihnachten.
Für wenige Tage, wenn überhaupt.
Es wird nie mehr so sein.
Und damit muss jeder irgendwie klar kommen.


Wish we could turn back time to the good old days.


Sonntag, 31. Januar 2016

Denn er weiß wo dein Haus wohnt, er weiß wo dein Herz wohnt,

er ist immer da.

und das schönste daran ist, dass er auch immer da bleiben wird.
Er liebt uns ins unermessliche, mit unseren Fehlern, mit unserem ganzen sein.
Er sieht so viel mehr als nur unsere Oberfläche. Er sieht unser Herz.
Er sieht unsere Eigenschaften, unsere Fähigkeiten, unsere Charismen.

Und darum geht es. Um diese Liebe, die tiefer geht. 
Die immer da war und die immer bleiben wird.
Es geht darum, niemals verstoßen zu werden.

Es geht um Verzeihen.
Darum, dass wir jederzeit zu ihm zurückkehren dürfen.
Es geht darum, dass wir Fehler machen dürfen.
Unser Glück liegt in ihm. Wir sind auf ihn hin ausgerichtet.

Ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst.

Dafür, dass du mich annimmst, mir nahe bist, auch wenn ich es nicht verdiene.
Ich danke dir, dafür, dass du mir immer wieder neue Chancen gibst.
Ich danke dir, dafür, dass du mir den Weg weist und mich führst,
ich danke dir für die Menschen, die du mir dafür mit schickst, 
für die Freunde, meine Familie, alle die mir begegnen und mich beeinflussen.
Ich danke dir für das viele Gute und Schöne, das du jeden Tag schenkst.

Ich danke dir dafür, dass du weißt wo mein Haus wohnt, dass du weißt wo mein Herz wohnt, dass du immer da bist.




Sonntag, 17. Januar 2016

Die größten Hoffnungen liegen hinter Ängsten.

Es sind unsere Ängste, die uns eingrenzen. 
Die uns dazu bringen, Mauern aufzubauen.
Es sind die Ängste, die uns einsam machen.
Die uns in einen Elfenbeinturm einsperren.

Doch sie sind gleichzeitig der Schlüssel,
um aufzuschließen und uns da rauszulassen.
Sie sind unsere Endgegner, wie in den Videospielen.
Von einem Level zum Andern.

Und dann sehen wir, was uns verwehrt bleibt wegen unserer Ängste.
Wir sehen, wie schön und einfach alles sein kann.
Dass Gründe für Ängste nur von einzelnen Dingen oder Menschen abhängen.
Aber nicht alle sind gleich. 

Am Ende brauchen wir unsere Ängste, 
um zu lernen über Grenzen zu gehen. 
Um zu erkennen, dass man manchmal einfach gegen sich selbst kämpft.

Und dass sich dieser Kampf einfach immer lohnt.

Dienstag, 5. Januar 2016

"Kennst du die Geschichte von den beiden Herzen?"

"Nein, welche?"


"Die bei der sich ein Herz hinter einer Mauer versteckt, weil es verletzt wurde.
Und dann kommt das zweite Herz, um nach dem Schlüssel zu suchen, der die Tür
Durch die Mauer öffnet. 
Das Herz sucht und sucht, doch findet ihn nicht, 
Bis das erste Herz ihn irgendwann vor sich sieht"

Ist es nicht das, was die Liebe mit uns macht? 
Dass sie uns sehen lässt, was wir längst aus den Augen verloren haben.
Sie führt uns zu dem Schlüssel,
Der unsere Herzen befreit aus den Mauern.
Dafür ist die Liebe da. 



Und darum lohnt es sich.
Darum geht es doch auf unserer Reise.
Uns befreien zu lassen aus unseren Mauern.
Herauskommen und sehen, 
Wie schön alles sein kann. 
Wenn man den Blick mehr auf das schöne und wahre richtet. 

Danke!