Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

Donnerstag, 1. September 2011

"Anders" war zum ersten Mal viel viel besser.

Wenn ich heute an damals denke, dann verstehe ich alles nicht, ich denke aber, dass das normal ist und selbst wenn nicht, dann kann man es eben einfach nicht ändern. Die erste große Liebe, sie ist wohl das schönste, was man erleben kann. Es ist eine Explosion der Gefühle, man versteht nichts mehr, schaltet alles, was um einen herum ist ab und nimmt nur noch einen menschen in seinem leben wahr, ja, so war das bei mir.
Alles, wirklich alles war egal, solange er nur in der nähe war. Man verliert sich, weil man für den anderen PERFEKT sein will, aber man realisiert nicht, dass man für den anderen perfekt sein sollte,so wie man ist. Ich habe das nie realisiert, bis zum Schluss nicht. Ich war in meinem Traum gefangen. Ich wollte es anders machen, als der Rest, ich wollte sofort meine Große Liebe finden und sie ewig halten, nur mit der Realität habe ich nicht gerechnet, denn sie war mir nicht gut genug.
Mein Plan hieß zu der Zeit Perfekt sein, einen Plan B gab es schon lange nicht mehr. Vielmehr gab es nicht mehr viele Menschen, die in diesem Plan auftauchen könnten, denn ich hab alles hergegeben für ihn, auch meinen Charakter, ich traute mich nicht eine andere Meinung als er zu haben, denn dann hätte ich ihn verlieren können, was für mich mein Ende bedeutete.. Und so lebte ich dann 1 Jahr, nur um gut genug für ihn zu sein aber ich war zu gut für ihn, ohne es zu merken. Denn ich habe nicht gemerkt, dass er mich schon lange nicht mehr glücklich machte, wenn man einfach so anfängt zu weinen, egal wo man ist, dann kann es kein Glück mehr sein. 
Und dann, dann kam,was kommen musste. Natürlich hat er 'die Sache' beendet, denn ich hätte es nicht über's Herz gebracht, ich hätte gekämpft, bis ich daran kaputt gegangen wär. Diesen Kampf führte ich schon ein halbes Jahr, ich habe es nur nicht so gesehen. 
Und wenn man dann plötzlich spürt, wie frei man ist, dass man tun und lassen kann, was man will, dann tut man das und man findet Gefallen daran, denn man kann niemandem wirklich weh tun, wenn man niemanden so sehr an sich bindet.

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