Wir verändern uns alle ständig, Tag für Tag.
Wir wissen das auch, es gehört halt dazu.
Mir wird das immer besonders bewusst, wenn ich mich mit dem vergleiche, was ich vor einem, zwei oder drei Jahren war...
Dabei stehen nicht mal die äußeren Veränderungen im Fokus, sondern viel mehr meine Denkweise, mein Verhalten, meine Hoffnungen und meine Ängste.
Ich schmunzle meistens und bin stolz darauf zu sein, wer ich bin.
Diese Veränderungen vielen mir bisher immer nur bewusst auf, wenn ich mich an einem bestimmten Tag an die vergangenen Jahre erinnert habe..
Bis ich - beim morgendlichen in den Spiegel schauen- plötzlich eine andere Person gesehen hab (nicht wörtlich) - es war fast, als würde ich mich nicht mehr erkennen, als wäre ich ein ganz neuer Mensch.
Das alles wäre ziemlich beunruhigend, wäre unzufrieden mit dem was ich gesehen habe.
Doch so ist es zum Glück nicht, es ist nur so, dass ich niemals für möglich gehalten hätte, dass ich jemals so sein würde, wie ich jetzt bin.
Ein Mensch mit Plänen, mit Zielen. Vor allem aber ein Mensch, der sich einsetzt für das, was ihm wichtig ist. Ein Mensch, der Prioritäten setzen kann. Ein Mensch mit klaren Meinungen zu unterschiedlichen Themen.
Es ist fast, als hätte ich gefunden, was ich immer gesucht habe.
Ein bisschen wie ankommen.
Ankommen, ohne das Ziel gekannt zu haben, ohne den Weg gewählt zu haben.
Ein bisschen da ankommen, wo ich irgendwann sein soll.
Und das Gefühl zeigt mir, dass es der richtige Weg ist.
Und so verändern wir uns alle immer weiter, bis wir irgendwann da sind, wo wir sein sollen, bis wir alle irgendwann erkennen, warum wir auf der Erde sind.
Das sind die Veränderungen, die wir nicht beeinflussen können.
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