...um sie zu verdecken gibt es kein Pflaster der Welt.
Sie sind das, was mich ausmachen.
Das ist das Los, das ich mit dem ersten Tag in meinem Leben gezogen habe.
Es ist das, mit dem ich zu leben selbst erst lernen muss.
Jeden Tag auf's neue.
Und wie sollte das jemals einem anderen Menschen gelingen?
Wie soll jemals jemand mit all dem zurecht kommen?
Wie soll mich jemand lieben?
Und überhaupt.
Wie soll ich denn jemandem so sehr vertrauen, alles zu erzählen?
Und wenn es mir dann doch mal gelingt, mich zu öffnen, dann ist dieser Mensch doch sowieso gleich wieder weg?
Was bleibt, bei all dem ist die Hoffnung, darauf, dass alles gut wird und das Vertrauen darauf, dass nichts ohne einen Grund passiert.
Der Glaube daran, dass es so einen Menschen für mich geben kann.
Die Gewissheit, dass ich trotz allem nie alleine bin.
Und es gibt Menschen, die doch noch da sind, obwohl sie mich kennen.
Menschen, die allem einen noch viel größeren Sinn geben.
Und da sind Menschen, die mir zeigen, dass ich ihnen vertrauen kann.
Und da ist all das, das mich am Leben hält.
Und selbst, wenn die Wunden niemals ganz geheilt oder verdeckt werden können.
Vielleicht tut es irgendwann wenigstens nicht mehr weh.
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