In den letzten Monaten musste beziehungsweise durfte ich eine Menge lernen - über das Thema "Freundschaft"...
Dass es Freundschaften gibt, von denen man lange nichts weiß.
Dass es "Freundschaften" gibt, die keine sind.
Dass es bei Freundschaft nicht auf die Entfernung ankommt.
Dass bei Freunden die Uhrzeit keine Rolle spielt.
Dass dich niemand so sehr verletzen kann, wie ein Freund.
Dass Freunde da sind und dich auffangen, wenn da keiner mehr ist.
Dass Freunde unglaublich ehrlich sind.
Dass man zu Freunden unglaublich ehrlich sein darf und muss.
Dass Freundschaften nicht einschränken, sondern frei machen.
Dass Freundschaften zu einem selbst führen.
Vermutlich noch mehr, aber vielfältig war es auf jeden Fall.
Diese Monate haben mir gezeigt, dass es nicht die eine Form der Freundschaft gibt.
Dass es keinen perfekten Freund gibt.
Dass sich Vertrauen auch bei Freunden nicht immer auszahlt.
Aber, dass man sich auf wirkliche Freunde immer verlassen kann.
Dass Freundschaft, wirkliche und wahre Freundschaft, das kostbarste ist, das wir erfahren dürfen.
Ich glaube, dass die Freundschaft das ist, wodurch und worüber wir am meisten lernen müssen in unserem Leben.
Keiner kann uns dieses Lernen abnehmen. Nichts kann dieses Lernen ersetzen.
Es tut weh. Es lässt uns vielleicht fallen. Und gleichzeitig ist es das einzige, was uns wieder auffangen kann.
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